Die DOKU

Stell dir vor du könntest dein Cannabis ganz entspannt in einem privaten Club konsumieren oder es sogar selbst zuhause anbauen, geschützt durch staatliche Regelungen. – Klingt einfach zu gut um wahr zu sein? …in manchen Teilen der EU ist dies tatsächlich schon heute Realität!

‘CSC La Tortuga’ – The Documentary wird ein Aufklärungsfilm für alle Legalisierungs-Skeptizisten und Prohibitionisten, sowie ein Lehrfilm und ein Stück Cannabis-Kultur für alle Befürworter und Interessenten dieser umfangreichen Pflanze.
Wir möchten das Wirken von Cannabis Social Clubs erklären, wie dieses System funktioniert, wie Staat & Gesellschaft dadurch profitieren könnten, welcher gesetzlichen Regelungen es bedarf & wie du einen CSC in deiner eigenen Stadt aufbaust!

CSC is ein Abgabemodell für Cannabis, das auch ohne eine explizite Legalisierung funktioniert! Lasst uns diesen Planeten gemeinsam ein bisschen grüner machen und einen weiteren Schritt in Richtung weltweiter Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis gehen!

Der Film wird auf deutsch, englisch & spanisch veröffentlicht und – je nach Anklang – auch hoffentlich in viele weitere Sprachen übersetzt.
Begleitend zum Film wird in der Produktionsphase ein VLOG betrieben, der über den mit unseren kanarischen Freunden gegründeten, realen Verein berichtet.

Die Geschichte

Bereits im April 2015 durfte Robert als Gründer der Aktivistengruppe ‘Rivergold’ deren Ausarbeitung eines Modellversuchs für Cannabis Social Clubs in Deutschland als einen direkten,sicheren und regulierten Weg in eine Cannabislegalität vor Spitzenpolitikern der Grünen NRW und der Piratenpartei sowie weiteren Interessierten präsentieren.
Dieser Vortrag fand großen Anklang, doch…..

Aufgrund der in Deutschland noch herrschenden gesetzlichen Rahmenbedingen sind CSCs in der Form noch nicht möglich. Also haben wir uns dazu entschlossen unseren Aktivismus an einen Ort zu verlagern, an dem der Anbau und Gebrauch von Cannabis für persönliche Zwecke bereits erlaubt ist und zusätzlich zu einem der beeindruckendsten Archipele gehört, die Mutter Natur zu bieten hat: Die Kanarischen Inseln!

Wir möchten Dokumentarfilm und einen begleitenden VLOG über das Modell der CSCs drehen und veröffentlichen, in dem anhand eines realen Beispiels erörtert wird, wie das Modell in Spanien sowie auf den Kanarischen Inseln praktiziert wird und ob die Möglichkeit besteht, dieses Modell auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern anzuwenden.

Trotz ihrer einzigartigen geographischen Lage inmitten des atlantischen Ozeans vor der Küste der Nordsahara, gehört die Inselgruppe der Kanaren territorial zu Spanien und somit zur EU.
Seit mehr als 20 Jahren ist der Gebrauch von Cannabis in Spanien recht hoch toleriert, sofern die Bestimmungen des Eigenbedarfs (1000g pro Person und Jahr) eingehalten werden. Seit Juli 2015 ist die Regelung zum Eigenbedarf und zur Selbstversorgung auch schriftlich Festgehalten, indem Spanien bundesweit den Gebrauch von Cannabis entkriminalisierte.

Diese rechtliche Situation führte zu einer vermehrten Gründung von sogenannten Cannabis Social Clubs. Diese Vereine besitzen eine Non-Profit-Struktur und ermöglichen Konsumenten sich zusammenzuschließen um gemeinsam ihren kollektiven Eigenbedarf herzustellen und miteinander zu teilen.
Die Clubs arbeiten zumeist mit erfahrenen Growern zusammen, die sich intensiv um die Pflanzen kümmern, bis die Cannabisprodukte konsumfertig dem Verein übergeben werden. Die Clubmitglieder erhalten ihr Cannabis für eine Aufwandsumlage in Form einer Spende, um die Kosten aller Angestellten und angemieteten Räumlichkeiten des Vereins zu decken. Der Konsum ist in den Räumlichkeiten des Vereins, sowie in jedem weiteren privaten Gebäude gestattet.

Cannabis Social Clubs funktionieren daher über ein komplett geschlossenes Abgabesystem, das den Schwarzmarkt völlig umgeht und eine Gewinnorientierung der Unternehmung ausschließt. Der Vereinsvorstand kontrolliert und garantiert die hohe Qualität der abgegebenen Erzeugnisse, während er seinen Mitgliedern stets größtmögliche Transparenz und Mitgestaltungsmöglichkeiten bietet.

Neben “Cannabis” spielen auch die Begriffe “Social” und “Club” eine wichtige Rolle.
Mitglieder können sich im Clubhaus treffen, Diskussionen führen, sich über Cannabis austauschen, Musik hören, oder einfach gemeinsam Zeit verbringen.
Das Modell der CSC ist dafür gedacht, alle Aspekte der Cannabis-Kultur zu repräsentieren.

Viele Vereine bieten auch besondere Konditionen für Cannabis-Patienten an:
Vergünstigungen, Beratung, sowie monatlich mindestens eine CBD-dominante Sorte.
(CBD = Cannabidiol, das Cannabinoid das zur Zeit am meisten therapeutisches Potential zu besitzen scheint)

Seit mehr als 10 Jahren engagieren sich unsere Mitglieder bereits in der Forschung und Aufklärung über Cannabis, sowie arbeiten an zukunftsfähigen Modellversuchen.
Die Erfahrungen, die wir während dieses Projektes sammeln, werden die Hauptgrundlage für unseren weiteren Ambitionen in Deutschland und Europa bilden.
All diese Erfahrungen und Informationen werden in den Dokumentarfilm “CSC La Tortuga – The Documentary” sowie den VLOG “Dichter & Danker” einfließen und hoffentlich einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer weltweiten Entkriminalisierung von Cannabis darstellen, damit es bald in jeder Stadt Cannabis Social Clubs geben kann.

Denn nichts ist überzeugender, als ein modernes soziales System, dass für alle Seiten bereits zufriedenstellend funktionieren kann – auch ohne eine explizite Legalisierung!